Festakt zum 25-jährigen Bestehen des MS-Kontaktkreises Warendorf

Do, 6. Okt. 2011
Warendorf / Warendorf / Seite 15

Festakt zum 25-jährigen Bestehen des MS-Kontaktkreises Warendorf
-eh- Freckenhorst Ein Grund zum Feiern: Auf ein Vierteljahrhundert kann der MS-Kontaktkreis inzwischen zurückblicken. Seit 1986 trifft sich die Selbsthilfegruppe der an Multiple Sklerose Erkrankten regelmäßig, um sich auszutauschen, zu informieren und gemeinsam etwas zu erleben.

Diese drei Säulen standen auch bei den Festtagsansprachen im Vordergrund. Die Sprecherin des Kontaktkreises Gerda Zumbusch ließ die 25 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit Revue passieren: Es sei nicht immer einfach gewesen, es gäbe dauernd neue Herausforderungen, aber sie und der gesamte Vereine erführen viel Hilfe und Unterstützung.
Harry Wermuth, Landesvorstand der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), nannte den Kontaktkreis Warendorf ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliche Selbsthilfe: „Sie haben das Gewicht unseres Landesverbandes entscheidend mitgeprägt.“ Die Betroffenen, die ehrenamtlichen Unterstützer und die Experten leisteten einen Beitrag zum Aufbau einer besseren Gesellschaft.

Besonders verbunden fühlt sich Bürgermeister Jochen Walter dem Warendorfer MS-Kontaktkreis, schließlich ist er dessen Schirmherr. Er freute sich, dass dieses Engagement nichts Abstraktes, sondern etwas sehr Konkretes sei: „Ich habe gelernt, wie wichtig diese Hilfe in der Gruppe ist. Sie ist der Schlüssel zur Teilhabe.“ Im Anschluss gab es Blumen für die Helfer, die die regelmäßigen Treffen des Kontaktkreises vorbereiten und die Teammitglieder, die die Festschrift zum Jubiläum erstellt hatten.

Die Festrede hielt der ehemalige Direktor der Landvolkshochschule, Hermann Flothkötter. Er ermunterte die Gäste, selbstbewusst und positiv durch das Leben zu gehen. Seinen Appell unterstrich er mit einem Stempel. „Du bist wertvoll“ – diesen Spruch druckte er am Ende seiner Rede jedem einzelnen Gast auf die Hand.
Die Festansprachen wurden begleitet von einem Rahmenprogramm. Catherine Kieskemper und Guido Niermann tanzten einen argentinischen Tango, die Sing- und Spielgruppe „Vielsaitig“ untermalte den Festakt musikalisch.

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